Große Sportveranstaltungen: Formel 1

Die Formel 1 besteht seit 1950 und ist die Königsklasse des Automobilsports, die für viele Nachwuchsfahrer das ultimative Ziel ist, das es anzustreben gilt. Alljährlich werden bis zu zwanzig Rennen auf allen Kontinenten ausgetragen. Zugleich ist es ein Aushängeschild für zahlreiche Auto- oder Motorenhersteller.

Es sind vor allem die jahrzehntelange Tradition und die Fahrerpersönlichkeiten mit ihrem Charisma, ihrem Wagemut und ihrer fahrerischen Fähigkeiten, die weltweit ein Millionenpublikum begeistern.

Hier einige der berühmtesten Fahrer der jüngeren Vergangenheit.

Lewis Hamilton

Der aktuelle Weltmeister aus England ist seit 2007 in der Formel 1 unterwegs und bereits sechsfacher Titelträger. Seit dem Jahr 2017 sogar dreimal in Folge. Der 35-Jährige führt einige Bestenlisten der Rennserie an, wie beispielsweise die der meisten Pole-Positions (88), die meisten Zielankünfte innerhalb einer Saison (2019: 21) und noch viele mehr.

Michael Schumacher

Der siebenfache Weltmeister, der am 3. Januar 1969 in Hürth bei Köln auf die Welt kam, hat vor allem in den Jahren 2000 bis 2004 die Formel 1 dominiert wie kaum jemand zuvor. Fünf Weltmeistertitel auf Ferrari erreichte er in dieser Zeit, dazu kommen noch zwei weitere Weltmeisterschaften mit Benetton aus seiner Anfangszeit in den Jahren 1994 und 1995. Von 2010 bis 2012 fuhr er für Mercedes-Benz. Er konnte zwar dort nicht mehr an die großen Erfolge anknüpfen, legte aber den Grundstein für die zukünftige Entwicklung des deutschen Rennstalles.

Niki Lauda

Zu den prägenden Figuren in diesem Rennzirkus zählt zweifellos auch der 2019 im Alter von siebzig Jahren verstorbene Österreicher. Sein Unfall 1976 mit den bis zum Lebensende bleibenden Narben, seine drei Weltmeistertitel, seine Rennaufgabe wegen zu starken Regens, sein Rücktritt und sein Comeback wenige Jahre später bleiben unvergesslich. Nach seiner Karriere betrieb er die Fluglinie Lauda Air. Durch seine Beratertätigkeit bei Ferrari und später bei Mercedes und als TV-Kommentator war er auch bis kurz vor seinem Tod stets in den Medien präsent.